Tischtennis-Vorschau 09.12.-10.12.

Vom Referent f. Öffentlichkeitsarbeit                                                                          

Andreas Vogel


Herren:

Landesliga:

SG Rhume – SSV Neuhaus II Sa., 16:00

Torpedo Göttingen II – SSV Neuhaus II So., 11:00

 

Bezirksoberliga :

SV Jemkbe II - SSV Radenbeck-Zasenbeck Sa,16:00

SSV Radenbeck-Zasenbeck - TTC Wahrenholz So., 10.30

 

Damen:

Verbandsliga:

SV Frielingen – MTV Hattorf So., 12:00

 

Landesliga:

RSV Braunschweig IV – SSV Neuhaus II Sa., 14:00

TSV Münstedt – SSV Neuhaus II So., 11:00 

 

Bezirksoberliga:

TTC Schwarz-Rot Gifhorn – Helmstedter SV Fr., 19:30

MTV Vollbüttel – MTV Adenbüttel Sa., 14:00

Helmstedter SV – MTV Wasbüttel Sa., 16.30

 

(vo) In der Herren-Landesliga beendet Aufsteiger SSV Neuhaus II (6:10) die Hinrunde mit einem kniffligen Doppelpack. Dabei geht es für den derzeit auf Rang 8 (Relegationsplatz) rangierenden Neuling Neuhaus II um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Am Samstag kommt es für die Neuhäuser Zelluloidball-Artisten zum Aufsteigerduell bei der SG Rhume (9:9). Die Gastgeber marschierten mit 36:0 Zählern unangefochten durch die Bezirksoberliga Süd. In der Landesliga ließ Rhume zuletzt mit zwei Unentschieden gegen Tabellenführer SV Union Salzgitter II (15:3) und gegen Arminia Vechelde (9:9) aufhorchen. Bei Neuhaus herrschte zuletzt eine lazarettartig ausgedünnte Personaldecke. Beim 1:9 im Derby gegen die Tischtennis-Freunde Wolfsburg fielen mit Enrico Hentschel (musste in der 1. Herren als Ersatz aushelfen), Dominik Haag, Bernd-Michael Hilbig und Frank Baberowski (alle verletzt) gleich vier Stammkräfte aus. Zum Teil musste die Neuhäuser Truppe mit Kreisliga-Akteuren komplettiert werden, deren Siegchancen in der Landesliga naturgemäß als eher gering einzuschätzen sind. Am kommenden Wochenende wird auf jeden Fall Frank Baberowski fehlen, der nach einer Operation noch mehrere Wochen pausieren muss. Am Sonntag gastiert Neuhaus II beim Tabellennachbarn Torpedo Göttingen II (6:10), der hochmotiviert seine Torpedos abfeuern wird. Klar ist, dass die Wolfsburger in beiden Partien nur mit einem starken personellen Aufgebot Chancen auf einen Punktgewinn haben dürften.

 

In der Herren-Bezirksoberliga kann das Saison-Überraschungsteam SSV Radenbeck-Zasenbeck (12:0) die Herbstmeisterschaft eintüten. Dazu muss RaZa die vorgezogenen Reifeprüfungen beim SV Jemkbe II und gegen den TTC Wahrenholz bestehen. In der letzten Saison wurde SSV Radenbeck-Zasenbeck am Ende nur Vorletzter, doch in der neuen Saison zeigten die SSV-er noch keine keinerlei Schwächen.

 

In der Damen-Verbandsliga beendet das neu zusammengeschraubte Team des MTV Hattorf (10:6) die bislang erfolgreiche Hinrunde beim Tabellenachten SV Frielingen (4:10). Derzeit steht Hattorf auf Rang 4 und geht daher auch beim Aufsteiger Frielingen als Favorit in die grün ummantelte Spielbox. Frielingen erkämpfte sich in der Landesliga Hannover mit 38:6 Zählern die Meisterschaft, musste jedoch in der Verbandsliga bislang reichlich Lehrgeld zahlen. Als brandgefährlich gilt SV-Spitzenspielerin Silvia Nowak, die in der Landesliga mit 43:9 Siegen abräumte. Doch auch Hattorf hat mit dem rumänischen Neuzugang Beatrice Toth (14:1) eine überragende Spitzenspielerin zu bieten.

MTV-Mannschaftsführerin Karin Roland kündigt an: „Wir wollen unsere gute Hinrunde mit einem Sieg in Frielingen unterstreichen“.

 

In der Damen-Landesliga stehen für Schlusslicht SSV Neuhaus II (2:12) gleich zwei schwere Aufgaben auf dem Programm. Am Samstag müssen die Wolfsburgerinnen beim Tabellenachten RSV Braunschweig IV (7:9) etwas reißen, um nicht vorzeitig die Planungen für die Bezirksoberliga aufnehmen zu müssen. Am Sonntag dürfte es für Neuhaus II beim Tabellendritten TSV Münstedt (10:6) noch schwerer werden. Zuletzt fehlte bei Neuhaus Spitzenkraft Sina Stautmeister, deren Ausfall beim SSV natürlich besonders schwer wiegt. Zumindest stimmte bei den jüngsten knappen Neuhäuser 5:8 Niederlagen gegen den TTV Evessen und beim Tabellenführer RSV Braunschweig III die kämpferische Einstellung der Wolfsburgerinnen.